Gold während der FOMC zu traden kann sich anfühlen, als würdest du versuchen, ein fallendes Messer zu fangen … während jemand deine Leiter schüttelt.
Du siehst XAUUSD um $2650, die Spreads wirken normal, und dann kommt die Zinsentscheidung. In Sekunden kann der Kurs $15–$35 springen, auf beide Seiten Dochte ziehen und jeden bestrafen, der „Volatilität“ mit „Chance“ verwechselt.
Dieser Guide hat ein Ziel: dir zu helfen, XAUUSD während der FOMC mit einem wiederholbaren, risikokontrollierten Plan zu traden – indem du Signale als Entscheidungsrahmen nutzt, nicht als Glücksspiel-Trigger.
TL;DR: Der FOMC-XAUUSD-Volatilitätsplan (bookmark das)
- Nicht vorhersagen – vorbereiten. FOMC-Goldbewegungen werden vom Überraschungsfaktor vs. Erwartungen plus Powells Tonfall getrieben – nicht nur von der Headline.
- Rechne mit Spread + Slippage. Rund um die Veröffentlichung können Spreads aufgehen und Ausführungen rutschen – also Lotgröße reduzieren und enge Stops vermeiden.
- Zwei High-Probability-Fenster: (1) Bestätigung nach dem Spike (sicherer), (2) NY-Continuation nach der Pressekonferenz (sauberere Trends).
- Nutze Multi-Timeframe-Levels, um Fakeouts zu filtern. Erst H4/D1-Levels markieren, dann M15/M5 für Bestätigung nutzen.
- Risikokontrolle ist der Edge. Für Gold: erwäge $10–$25 Stops bei reduzierter Positionsgröße und ziele auf 1:2 bis 1:3 RR.
- Signale funktionieren am besten als Checkliste. Nur ausführen, wenn das Signal zu deinen FOMC-Regeln passt: Timing, Spread, Bestätigung und Invalidation.
1) Warum die FOMC Gold so heftig bewegt (und warum Trader in Fallen laufen)

Die FOMC ist nicht „nur ein weiteres News-Event“. Sie ist ein Liquiditätsschock plus ein Repricing-Event für Zinsen, den Dollar und Realrenditen – und all das fließt direkt in Gold ein.
Im aktuellen Kontext pendelt Gold um $2650 (+0,35% am Tag), während der DXY bei ~106,80 liegt. EUR/USD notiert nahe 1,0520, GBP/USD um 1,2680 und USD/JPY nahe 149,50. Das ist wichtig, weil Gold oft auf eine schnelle Verschiebung im Dollar und in den Renditen direkt nach dem Statement reagiert.
Hier ist die Falle, in die die meisten Trader tappen: Sie behandeln die FOMC wie eine simple Gleichung „Zins rauf = Gold runter“. Manchmal stimmt das. Oft nicht.
Gold kann trotz einer Anhebung steigen, wenn der Markt für einen noch hawkisheren Pfad positioniert war. Gold kann bei einer Pause fallen, wenn Powell „higher for longer“ signalisiert. Und Gold kann in beide Richtungen peitschen, wenn Statement und Pressekonferenz gemischte Signale senden.
Was XAUUSD während der FOMC wirklich antreibt
- Der Überraschungsfaktor: Statement vs. Konsens-Erwartungen.
- Forward Guidance: Dots, Sprachänderungen, Ton zur Bilanz.
- Realrenditen: Gold hasst steigende Realrenditen; liebt fallende Realrenditen.
- DXY-Impuls: ein scharfer Dollar-Bid/Offer kann Gold sofort drücken.
- Risk Sentiment: wenn Aktien wackeln, kann Gold Safe-Haven-Flows bekommen.
Jetzt kombiniere das mit dem Microstructure-Problem: Liquidität dünnt aus, Spreads weiten sich, und Algorithmen jagen Stops. Deshalb kann eine „gute Idee“ trotzdem ein Verlusttrade sein, wenn dein Ausführungsplan schwach ist.
Der professionelle Ansatz ist simpel: Wir versuchen nicht, die Ersten zu sein; wir versuchen, mit kontrolliertem Risiko richtig zu liegen. Genau hier glänzen ein strukturiertes XAUUSD-News-Trading-Plan und disziplinierte Signal-Ausführung.
2) Die FOMC-Timeline: wann Gold tradbar ist (und wann nicht)
Wenn du dir nur eine Sache merkst, dann diese: Während der FOMC ist Timing ein Risikotool. Dasselbe Setup, das um 14:20 Uhr ET funktioniert, kann um 14:00 Uhr ET ein Desaster sein.
Wir teilen das Event in praktische Zeitfenster. Wir gehen vom typischen Ablauf aus: Statement kommt, danach folgt die Pressekonferenz. Selbst wenn die exakten Zeiten variieren, ist das Verhalten konsistent.
Fenster A: 60–15 Minuten vor dem Statement (Pre-Positioning-Zone)
Hier komprimiert der Kurs oft in eine Range. Gold kann z. B. zwischen $2642 und $2656 pendeln und eine enge Box bilden, die „breakout-ready“ aussieht.
Sie ist breakout-ready – aber nicht unbedingt auf eine tradbare Art. Hier siehst du Stop-Clustering über den Hochs und unter den Tiefs, das darauf wartet, abgefischt zu werden.
Was wir hier tun: Levels markieren und planen. Wir erzwingen keine Entries, außer wir haben eine konkrete Pre-News-Strategie mit reduzierter Größe und klarer Invalidation.
Fenster B: 0–5 Minuten nach dem Statement (Spike-Zone)
Hier können Spreads aufgehen, Slippage steigt, und Kerzen können in Sekunden $10–$25-Dochte drucken. Viele Retail-Trader steigen hier ein, weil es sich nach „Action“ anfühlt.
Profis meiden dieses Fenster oft, außer sie nutzen sehr spezifische Execution-Taktiken. Für die meisten signalbasierten Trader ist das die schlechteste Zeit, blind per Market auszuführen.
Fenster C: 5–20 Minuten danach (Bestätigungs-Zone)
Das ist für viele unserer Mitglieder das erste „tradbare“ Fenster. Der Markt zeigt seine Hand. Du siehst, ob die Bewegung akzeptiert oder abgelehnt wird.
Gold kann auf $2672 spiken und dann auf $2660 zurücksetzen. Hält es dort, wird dieser Pullback zu einer strukturierten Entry-Chance mit logischem Stop.
Fenster D: Pressekonferenz + 30–90 Minuten (Trend-/Continuation-Zone)
Hier entsteht oft die eigentliche Bewegung. Der erste Spike ist Emotion und Positionierung. Die Continuation ist Interpretation und Repricing.
Wenn Powell klar hawkish ist und der DXY fest bei 106,80+ bleibt, kann Gold von $2650 in einer saubereren Struktur als beim initialen Spike Richtung $2630 oder $2618 abgleiten.
Fenster E: späte NY-Session (Cleanup-Zone)
Wenn sich der Staub legt, kann Gold entweder seitwärts laufen (Mean Reversion) oder weiter ausdehnen (Trend Day). Hier kannst du Positionen managen, Stops nachziehen oder einen zweiten Entry nehmen, wenn die Struktur es hergibt.
3) Spreads, Slippage und Ausführung: die versteckten Kosten von „News Trading“

Die meisten FOMC-Verluste entstehen nicht durch eine schlechte Idee. Sie entstehen durch schlechte Ausführungsbedingungen.
An normalen Tagen sind Gold-Spreads oft gut handhabbar. Während der FOMC können Spreads jedoch stark aufgehen und Ausführungen rutschen – besonders, wenn du groß tradest, Market Orders nutzt oder Stops zu eng setzt.
Deshalb bringen wir Mitgliedern bei, die FOMC wie ein anderes Instrument zu behandeln. Gleiches Symbol (XAUUSD), anderes Verhalten.
Was du rund um die FOMC erwarten solltest (realistisch)
- Spread-Ausweitung: temporäre Expansion in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung.
- Slippage: Stop-Orders können schlechter als erwartet gefüllt werden, besonders bei schnellen Spikes.
- Wick Hunts: beide Seiten können abgefischt werden, bevor die Richtung klar ist.
- Plattform-Lag: manche Broker erhöhen Margin-Anforderungen oder verlangsamen die Ausführung.
Praktische Execution-Regeln, die wir mit Signalen nutzen
- Kein „Instant Chasing“: wenn der Kurs in Sekunden schon $15+ gelaufen ist, warte auf Pullback oder Struktur.
- Bevorzuge Limit-Entries auf Pullbacks, wenn die Struktur klar ist, statt panischer Market Buys/Sells.
- Nutze breitere, logische Stops (oft $10–$25 bei Gold) und reduziere die Lotgröße entsprechend.
- Keine Trade-Stapelung während des Spikes. Eine saubere Ausführung schlägt drei emotionale Klicks.
Vergleich: drei Arten, wie Trader die FOMC angehen (und was es kostet)
| Ansatz | Wann du einsteigst | Vorteile | Nachteile | Am besten für |
|---|---|---|---|---|
| Pre-News-Breakout-Gamble | Minuten vor dem Statement | Frühe Positionierung, großes RR wenn perfekt | Hohes Fakeout-Risiko, Stop-Sweeps, unberechenbar | Erfahrene Trader mit strikten Regeln |
| Release-Spike-Chase | 0–2 Minuten nach dem Statement | Fühlt sich aufregend an, „ich hab die Bewegung erwischt“ | Schlechteste Spreads/Slippage, Whipsaws, emotionale Entries | Generell nicht empfohlen |
| Post-News-Bestätigungs-Entry | 5–20 Minuten nach dem Statement | Bessere Struktur, klarere Invalidation, konsistenter | Du verpasst evtl. die ersten $10–$15 der Bewegung | Signal-Trader und disziplinierte Intraday-Trader |
Wenn du Signale nutzt, ist der dritte Ansatz meist der beste Kompromiss. Er passt dazu, wie hochwertige Signal-Anbieter arbeiten: auf Bestätigung warten und dann mit definiertem Risiko ausführen.
4) Pre-FOMC-Vorbereitung: die 30-Minuten-Checkliste, die alles verändert
FOMC-Gewinner improvisieren nicht. Sie bereiten sich vor wie auf ein geplantes Volatilitäts-Event – weil es genau das ist.
Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Checkliste, die du in 30 Minuten durchlaufen kannst. Sie funktioniert, egal ob du manuell tradest oder Premium-Telegram-Signalen folgst.
Schritt 1: Markiere die Higher-Timeframe-Map (H4 + D1)
Bevor du M5-Kerzen anschaust, verankere deinen Bias an echten Levels. Bei Gold wirken Higher-Timeframe-Levels während der FOMC wie Magnete.
- Identifiziere das nächste D1 Swing High/Low um den aktuellen Kurs.
- Markiere H4 Supply/Demand-Zonen im Bereich $2610–$2690.
- Hebe das Hoch/Tief des Vortags und den heutigen Tages-Open hervor.
Beispiel: Wenn Gold bei $2650 steht, markierst du evtl. Widerstand bei $2668–$2675 und Support nahe $2632–$2625. Das sind deine „Decision Zones“.
Schritt 2: Checke den Dollar und ein Major-FX-Paar
Du musst nicht alles analysieren. Aber du brauchst Kontext.
- DXY ~106,80: trendet er oder läuft er seitwärts?
- USD/JPY ~149,50: reagiert oft stark auf Zinserwartungen.
- EUR/USD ~1,0520: Proxy für Risk Tone und Dollarstärke.
Wenn der DXY vor dem Event nach oben drückt und USD/JPY geboten ist, kann Gold bei hawkishen Überraschungen anfälliger für Abwärtsbewegungen sein. Ist der DXY weich, kann Gold bei dovishen Hinweisen nach oben squeezzen.
Schritt 3: Entscheide deinen „FOMC-Modus“ (wähle einen)
- Modus A (Konservativ): nur Post-News-Bestätigung traden.
- Modus B (Ausgewogen): ein kleiner Pre-News-Versuch + Post-News-Bestätigung nur bei sauberen Bedingungen.
- Modus C (Aggressiv): nur für Fortgeschrittene; mehrere Taktiken mit striktem Max Loss.
Wenn du neu bist oder Signalen folgst, ist Modus A meist am besten. Du vermeidest das schlechteste Ausführungsfenster und kannst trotzdem die echte Bewegung mitnehmen.
Schritt 4: Setze dein Risiko-Limit für das gesamte Event
Diese Regel verhindert Revenge Trading.
- Lege deinen Max Loss für den FOMC-Tag fest (Beispiel: 1% des Kontos).
- Teile ihn in Versuche auf (Beispiel: 0,5% + 0,5% max).
- Wenn du das Limit erreichst, bist du fertig – keine Ausnahmen.
Schritt 5: Bereite deinen Signal-Execution-Plan vor
Wenn du mit United Kings tradest, kommt dein Signal mit Entry, SL und TP. Deine Aufgabe ist, es intelligent auszuführen.
- Bestätige, dass es zu deinen markierten Levels passt.
- Checke den Spread vor dem Einstieg.
- Nutze die korrekte Lotgröße für den breiteren Stop.
Wenn du neu in der Signal-Ausführung bist, schau dir unsere Lernressourcen im United Kings blog an und das praktische Onboarding in unserem signals hub.
5) Die Kernstrategie für XAUUSD zur FOMC: Post-Spike-Bestätigungs-Entries (Schritt für Schritt)
Wenn du eine wiederholbare Gold-Signals-FOMC-Strategie willst, ist das hier das Rückgrat. Sie reduziert die zwei größten Killer: Fakeouts und schlechte Fills.
Die Idee ist simpel: Lass den ersten Spike passieren und trade dann die Akzeptanz oder Ablehnung wichtiger Levels.
Schritt für Schritt: Bullische Bestätigungs-Play (Beispiel um $2650)
Szenario: Gold steht vor dem Statement bei $2650. Die Veröffentlichung triggert einen Spike auf $2672, danach setzt der Kurs zurück.
- Schritt 1 (Impuls identifizieren): warte, bis die erste gerichtete Kerze auf M1/M5 schließt.
- Schritt 2 (Spike-High und Pullback-Zone markieren): Spike-High bei $2672; Pullback-Bereich $2660–$2662.
- Schritt 3 (Bestätigung): achte darauf, dass M5 über einem Key Level (z. B. $2660) hält und höhere Tiefs druckt.
- Schritt 4 (Entry): Kauf auf Bestätigung bei $2662 (oder Limit beim Retest, wenn die Struktur sauber ist).
- Schritt 5 (Stop loss): SL unter das Pullback-Tief, z. B. $2648 (Risiko: $14).
- Schritt 6 (Take profit): ziele auf 1:2 bis 1:3 RR. Bei $14 Risiko: TP1 $2690 (ca. 2R), TP2 kann gemanagt/gezogen werden, wenn der Trend weiterläuft.
Beachte, was wir vermieden haben: die erste Kerze bei $2668–$2672 mit engem Stop zu kaufen. So werden Trader ausgewickt.
Schritt für Schritt: Bärische Bestätigungs-Play (Beispiel um $2650)
Szenario: Gold spikt von $2650 auf $2628 nach unten und bounce dann.
- Schritt 1: lass den Spike drucken und das Stop-Hunting auslaufen.
- Schritt 2: markiere das Breakdown-Level (z. B. war $2640 vor den News Support).
- Schritt 3: warte auf einen Pullback Richtung $2638–$2642.
- Schritt 4: Sell nach M5-Rejection (Lower High + bärischer Close).
- Schritt 5: SL über das Rejection-High, z. B. $2655 (Risiko: $15–$17).
- Schritt 6: TP bei 2R/3R. Bei $16 Risiko: TP1 $2606 liegt außerhalb der heutigen Guideline-Range, daher wäre ein realistischeres TP im Kontext z. B. $2610–$2615, wenn dort Liquidität liegt, oder TP1 $2620 für Partials und den Rest trailen.
Bei der FOMC kommen die saubersten Trades oft aus einem Retest eines gebrochenen Levels. Deshalb betonen wir: erst Levels, dann Indikatoren.
Wo Signale in diese Strategie passen
Ein hochwertiges Signal gibt dir die Struktur: Entry, SL, TP. Dein FOMC-Playbook sagt dir, wann du es ausführst.
Bei United Kings fokussieren wir stark auf die Ausführung in der London- und New-York-Session, weil dort Liquidität und Follow-through am zuverlässigsten sind. Wenn du dedizierte Gold-Trade-Ideen willst, starte auf unserer premium gold signals page.
6) False Breakouts mit Multi-Timeframe-Levels filtern (die „Anti-Whipsaw“-Methode)
Die FOMC schafft das perfekte Umfeld für False Breakouts. Der Kurs bricht oft aus einer Range aus, triggert Breakout-Trader und dreht dann hart.
Deine Verteidigung ist kein magischer Indikator. Es ist Multi-Timeframe-Confluence plus ein regelbasierter Bestätigungs-Trigger.
Das Drei-Layer-Level-System
- Layer 1 (D1/H4): große Swing Highs/Lows und Supply/Demand-Zonen.
- Layer 2 (H1/M15): Session Highs/Lows, Konsolidierungs-Ranges und wichtige Retests.
- Layer 3 (M5/M1): Execution-Trigger (Break + Retest, Rejection-Kerzen, Strukturwechsel).
So sieht das in Echtzeit aus.
Gold steht bei $2650. Du hast H4-Widerstand bei $2668–$2675 markiert. Die FOMC spikt den Kurs auf $2674 und dumpet dann sofort auf $2658.
Viele Trader sehen „es hat $2674 erreicht“ und nehmen einen Breakout an. Aber deine Level-Map sagt: das war Widerstand. Der Spike war wahrscheinlich ein Liquidity Grab.
Bestätigungsregeln, die Fakeouts reduzieren
- Regel A: Kaufe keinen Breakout in H4/D1-Widerstand, außer M15 schließt darüber und hält.
- Regel B: Wenn der Spike ein Level bricht, aber auf M5 wieder innerhalb der Range schließt, behandle es als Fakeout, bis das Gegenteil bewiesen ist.
- Regel C: Bevorzuge Entries auf dem Retest (Pullback) statt beim ersten Touch.
Ein praktisches Fakeout-Filter-Beispiel (Zahlen)
Pre-News-Range: $2642–$2656. Die FOMC spikt hoch auf $2670 und fällt dann innerhalb von 3 Minuten wieder unter $2656.
- Wenn M5 wieder unter $2656 schließt, vermeiden wir Long-Chasing.
- Wir warten auf einen Pullback zu $2654–$2656 und suchen nach Rejection.
- Ein Sell-Entry bei $2653, SL $2668 (Risiko $15), TP $2623 (2R) ist ein strukturierter Plan.
So machst du aus Chaos eine Checkliste. Es macht Signale auch leichter zu folgen, weil du nicht emotional auf jeden Docht reagierst.
Wenn du ein breiteres Framework für Risikomanagement über verschiedene Signaltypen hinweg willst (inkl. News-Tage), halte unseren Risk-Guide bereit: risk management strategies when using forex signals.
7) Risikomanagement für FOMC-Goldtrades: breitere Stops, kleinere Größe, weniger Trades
Während der FOMC ist dein Edge nicht „die Richtung finden“. Dein Edge ist die Volatilität zu überleben, lange genug, um die Richtung zu kapitalisieren, sobald sie klar ist.
Dafür brauchst du drei Anpassungen: breitere Stops, reduzierte Lotgröße und weniger Versuche.
1) Breitere Stops (aber weiterhin logisch)
Gold kann während der Veröffentlichung in Sekunden einen $8–$12-Docht drucken. Wenn dein Stop $6 entfernt ist, spendest du im Grunde Liquidität.
Ein realistischer FOMC-SL-Bereich für XAUUSD liegt oft bei $10–$25, abhängig von Entry-Methode und Timeframe.
- Post-News-Bestätigungstrades: oft $10–$18 Stops.
- Pressekonferenz-Continuation-Trades: oft $12–$25 Stops.
Wichtig: Der Stop muss jenseits eines Strukturpunkts liegen – unter einem Pullback-Tief bei Longs, über einem Pullback-Hoch bei Shorts.
2) Kleinere Positionsgröße (nicht verhandelbar)
Wenn dein Stop größer ist, muss deine Lotgröße kleiner sein. So bleibt dein Risiko konstant.
Beispiel: Du riskierst normalerweise 1% mit einem $10 Stop. Bei der FOMC nutzt du einen $20 Stop. Wenn du die gleiche Lotgröße behältst, hast du dein Risiko auf 2% verdoppelt.
Profi-Regel: Stop verdoppeln, Größe halbieren (grob). Deinem Konto ist die Aufregung egal. Es zählt Mathematik.
3) Weniger Trades (Qualität vor Quantität)
FOMC-Tage verleiten zum Overtrading, weil die Kerzen groß sind. Aber große Kerzen bringen oft große Zufälligkeit.
- Plane max. 1–2 Trades rund um das Event.
- Nimm den zweiten Trade nur, wenn der erste korrekt ausgeführt wurde (nicht aus Rache).
- Wenn Spreads abnormal sind, skippe das Event. Einen Tag zu verpassen heißt nicht, deine Karriere zu verpassen.
Teilgewinnmitnahmen und Trailing Stops (so sicherst du Gewinne)
Bei Gold ist ein gängiger Ansatz:
- Teilgewinn bei 1R (Risikobetrag) nehmen.
- SL erst auf Breakeven ziehen, nachdem Struktur bestätigt (nicht sofort).
- Den Rest auf 2R–3R laufen lassen oder hinter M15-Swings trailen.
Beispiel: Buy $2662, SL $2648 ($14 Risiko). Bei $2676 (1R) Teilgewinn nehmen. Wenn der Kurs über $2668 hält, Richtung $2690 als 2R-Ziel trailen.
Deshalb teilen erfahrene Signal-Anbieter klare SL/TP-Levels. Bei United Kings setzen wir auf Klarheit und Konsistenz, nicht auf Hype – besonders an News-Tagen.
8) Signale rund um die FOMC nutzen: so führst du wie ein Profi aus (nicht wie ein Kopierer)
Signale können während der FOMC ein starkes Tool sein – wenn du sie als strukturierten Plan behandelst, nicht als Befehl, sofort zu klicken.
Bei United Kings ist unsere Telegram-Community auf klare Entry-, SL- und TP-Levels aufgebaut, mit Fokus auf London- und NY-Session-Trading. Wir liefern außerdem edukativen Kontext, damit du das „Warum“ verstehst, nicht nur das „Was“.
Was ein gutes FOMC-Signal enthalten sollte
- Exakte Entry-Zone (nicht vage „buy now“).
- Stop loss, der zur Volatilität passt.
- Take-Profit-Ziele mit realistischem RR (oft 1:2 oder 1:3).
- Timing-Hinweise (z. B. „warte auf M5-Close über X“).
Die „3-Check“-Execution-Regel (simpel und effektiv)
Bevor du während der FOMC einen Trade platzierst, mach diese Checks:
- Check 1: Timing — Sind wir in der Spike-Zone oder in der Bestätigungs-Zone?
- Check 2: Spread — Ist der Spread akzeptabel im Verhältnis zu deiner Stop-Größe?
- Check 3: Level-Alignment — Passt das Signal zu deiner H4/D1-Map?
Wenn du einen Check nicht bestehst, wartest du oder du skipst. So vermeidest du „perfektes Signal, furchtbarer Fill“.
Zwei praktische Wege, Signale mit dem FOMC-Playbook zu kombinieren
- Methode A (Bestätigungs-Entry): Nutze die Signalrichtung, steige aber erst ein, nachdem M5 bestätigt (Break + Hold + Retest).
- Methode B (Level-first Execution): Nutze die Entry-Zone des Signals nur, wenn sie an einem vorab markierten Level liegt (z. B. H4-Demand bei $2630–$2635).
Ein realistisches Beispiel für Signal-Ausführung
Signal: SELL XAUUSD 2648–2652, SL 2668, TP1 2620, TP2 2612.
Die FOMC spikt hoch auf $2665 und fällt dann. Der Kurs retestet $2650 und druckt eine bärische M5-Engulfing-Kerze.
- Du steigst bei $2649 ein.
- Dein SL bei $2668 ist $19 Risiko (passend für News-Volatilität).
- TP1 bei $2620 ist $29 Reward (~1,5R). TP2 bei $2612 ist $37 Reward (~2R).
Könntest du ein besseres RR bekommen? Möglich. Aber bei der FOMC zählen Ausführungsqualität und Überleben mehr als theoretische Perfektion.
Wenn du noch lernst, wie Telegram-Signale unter realen Trading-Bedingungen funktionieren, hilft dieser Einsteiger-Guide: how to use forex signals on Telegram (beginner-friendly).
9) Fortgeschrittene FOMC-Taktiken für XAUUSD: die „Two-Stage Move“ und NY-Continuation
Sobald du Bestätigungs-Entries beherrschst, kannst du ein häufiges FOMC-Verhalten erkennen: den two-stage move.
Stage 1 ist der Statement-Spike. Stage 2 ist das Repricing während der Pressekonferenz. Gold macht oft eine große Bewegung, retraced, und trendet dann erneut – manchmal in dieselbe Richtung, manchmal als Reversal.
Das Two-Stage-Move-Pattern (wie es aussieht)
- Stage 1: schneller Spike zu einem Major Level (Liquidity Grab).
- Stage 2: Pullback und Konsolidierung (Markt interpretiert).
- Stage 3: Continuation oder Reversal (Trend Day beginnt).
Beispiel: Gold bei $2650 spikt auf $2678 nach dem Statement und driftet dann auf $2660. Während der Pressekonferenz klingt Powell hawkish, der DXY wird fester, und Gold bricht $2660 und trendet bis $2635.
Trader, die den Spike gekauft haben, wurden getrappt. Trader, die auf Stage 3 gewartet haben, wurden bezahlt.
So tradest du die NY-Continuation (Schritt für Schritt)
- Schritt 1: Identifiziere die Post-Statement-Range (z. B. $2660–$2672).
- Schritt 2: Warte auf einen sauberen Break auf M15 mit starkem Close.
- Schritt 3: Einstieg beim Retest der gebrochenen Range-Kante.
- Schritt 4: SL jenseits des Retest-Swings (oft $15–$25).
- Schritt 5: Ziele auf das nächste H4-Level (z. B. $2635, dann $2620).
Wann du fortgeschrittene Taktiken vermeiden solltest
Skippe das, wenn:
- Spreads zu lange abnormal bleiben.
- Du dein tägliches Risiko-Limit bereits erreicht hast.
- Du auf M15/H1 keine klare Struktur definieren kannst.
Fortgeschrittene Taktiken sind optional. Risikokontrolle ist Pflicht.
Wenn du über Gold hinaus diversifizieren willst: Wir covern Majors mit demselben strukturierten Ansatz auf unserer forex signals-Seite sowie Multi-Market-Zugang über United Kings signals.
10) Häufige FOMC-Goldfehler (und die exakten Fixes)
Die meisten Trader brauchen keine neue Strategie. Sie müssen nur aufhören, dieselben drei Fehler zu wiederholen.
Fehler #1: Das Statement traden, als wäre es eine normale Kerze
An einem normalen Tag kann eine $6-Kerze in Gold aussagekräftig sein. Bei der FOMC ist das Rauschen.
Fix: Behandle die ersten 1–5 Minuten als „No-Judgment-Zone“. Lass den Markt den Spike drucken und Akzeptanz oder Ablehnung zeigen.
Fehler #2: Stop losses wie an normalen Tagen nutzen
Ein $7-Stop ist bei der FOMC oft ein garantierter Stop-out, selbst wenn deine Richtung stimmt.
Fix: Nutze einen volatilitätsgerechten SL (oft $10–$25) und reduziere die Größe. Halte dein Kontorisiko konstant.
Fehler #3: Einsteigen, weil die Community gehypt ist
Telegram kann eine Superpower sein, aber auch FOMO erzeugen. Du siehst Nachrichten fliegen, jemand postet Gewinne, und du springst zu spät rein.
Fix: Folge deiner Execution-Regel: Timing, Spread, Level-Alignment. Wenn du die Bewegung verpasst hast, wartest du auf den Retest oder du skipst.
Fehler #4: Die Pressekonferenz ignorieren
Trader behandeln das Statement als das ganze Event. Dann spricht Powell und der Markt dreht.
Fix: Plane zwei Stages ein. Wenn du das Statement tradest, managst du aggressiv und gehst nicht davon aus, dass die Bewegung „fertig“ ist.
Fehler #5: Revenge Trading nach Slippage
Slippage fühlt sich unfair an. Es triggert emotionale Entscheidungen.
Fix: Definiere vorab deinen Max Loss für das Event. Wenn die Ausführung schlecht ist, reduziere die Aktivität. Der Markt ist morgen auch noch da.
Für Trader, die einen tieferen Guide zum Überleben plötzlicher Volatilität über die FOMC hinaus wollen, ist das relevant: how gold signals react to unexpected news events.
11) Alles zusammenführen: ein kompletter XAUUSD-News-Trading-Plan für den FOMC-Tag
Lass uns alles in einen einzigen, wiederholbaren Plan packen, den du bei jeder FOMC nutzen kannst. Speichere diesen Abschnitt und arbeite ihn wie eine Checkliste ab.
Phase 1: 2–4 Stunden vorher (Kontext + Levels)
- Notiere den aktuellen Kurs: XAUUSD um $2650.
- Markiere D1/H4-Levels innerhalb von $2610–$2690.
- Checke DXY (~106,80) und USD/JPY (~149,50) auf Trend/Range.
- Entscheide deinen Modus (Konservativ/Ausgewogen/Aggressiv).
Phase 2: 60–15 Minuten vorher (Fallen stellen, nicht traden)
- Identifiziere die Pre-News-Range (Beispiel: $2642–$2656).
- Markiere Range-High/Low und den Mittelpunkt.
- Setze Alerts an Key Levels (z. B. $2656, $2642, $2668, $2632).
- Bereite die Lotgröße für einen $15–$20 Stop vor.
Phase 3: Statement-Release (Kapital schützen)
- Vermeide Market Orders in der ersten Minute, außer du bist sehr erfahren.
- Lass den Spike entstehen. Notiere Spike-High/Low.
- Beobachte das Spread-Verhalten – wenn es extrem ist, warte länger.
Phase 4: Bestätigungs-Entry (dein Haupttrade)
- Warte auf M5-Struktur: Break + Hold + Retest oder Rejection an einem Major Level.
- Steige mit dem Signal (oder deinem Plan) nur ein, wenn Timing/Spread/Levels zusammenpassen.
- Nutze SL jenseits der Struktur (oft $10–$25).
- Ziele auf 1:2 oder 1:3 RR (Beispiel: $14 Risiko, $28–$42 Reward).
Phase 5: Pressekonferenz-Continuation (optional zweiter Trade)
- Nur wenn du unter deinem Risiko-Limit bist und die Struktur auf M15 sauber ist.
- Trade den Breakout der Post-Statement-Range mit Retest.
- Manage aggressiv: Partials bei 1R, Rest trailen.
Phase 6: Post-Event-Review (so verbesserst du dich schnell)
- Mach Screenshots von Entries und Exits.
- Schreibe 3 Notizen: Was hat funktioniert, was nicht, was änderst du.
- Tracke, ob du die Checkliste befolgt hast – nicht nur P/L.
Das ist der Unterschied zwischen „Ich habe die FOMC getradet“ und „Ich habe ein XAUUSD-FOMC-System“.
FAQ: XAUUSD rund um die FOMC mit Signalen traden
1) Ist es sicher, Gold während der FOMC zu traden?
Es ist tradbar, aber nicht „sicher“. Volatilität, Spread-Ausweitung und Slippage sind reale Risiken. Wenn du Anfänger bist, erwäge zuerst Demo-Trading und fokussiere dich auf Post-News-Bestätigungs-Entries.
2) Was ist der beste Timeframe, um XAUUSD während der FOMC zu traden?
Nutze H4/D1, um Major Levels zu markieren, M15, um Struktur zu lesen, und M5 für die Ausführung. M1 kann während des Spikes zu noisy sein.
3) Sollte ich vor dem FOMC-Release traden?
Die meisten Trader sollten das nicht. Pre-News-Trades haben eine hohe Fakeout-Rate. Der konsistentere Ansatz ist, 5–20 Minuten auf Bestätigung zu warten und dann mit definiertem Stop und Ziel einzusteigen.
4) Wie breit sollte mein Stop loss bei Gold während der FOMC sein?
Viele strukturierte FOMC-Trades nutzen $10–$25 Stops – je nach Entry-Typ und Volatilität. Entscheidend ist, die Lotgröße zu reduzieren, damit dein Kontorisiko konstant bleibt.
5) Funktionieren United Kings Signale während der FOMC?
Signale können effektiv sein, wenn sie mit den richtigen Regeln ausgeführt werden: Timing, Spread-Awareness und Bestätigung. Vergangene Performance garantiert keine zukünftigen Ergebnisse, und du solltest immer Risiko managen – besonders bei News-Events.
Risk Disclaimer: Forex und Gold (XAUUSD) Trading beinhaltet erhebliche Risiken und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Du kannst mehr als deine ursprüngliche Einzahlung verlieren. Volatilität während News-Events wie der FOMC kann schnelle Verluste, Slippage und ausgeweitete Spreads verursachen. Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Wenn du neu bist, übe auf einem Demokonto, bevor du live tradest.
Join United Kings: trade die FOMC mit einem echten Plan (nicht mit Raten)
Wenn du die FOMC mit Struktur traden willst, brauchst du zwei Dinge: ein Volatilitäts-Playbook und klare, umsetzbare Levels.
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